Wenn eine Maschine steht, zählt jede Stunde. B&O Automation unterstützt Produktionsbetriebe und Maschinenbauer bei der Störungsbehebung an SPS-gesteuerten Maschinen und Anlagen – per Fernwartung oder mit einem abgestimmten Einsatz vor Ort. Wir betrachten dabei nicht nur die Fehlermeldung auf dem Bedienpanel, sondern Steuerung, Elektrik, Sensorik, Antriebe und Prozess im Zusammenhang.
Gerade bei gewachsenen Anlagen ist die Ursache selten auf den ersten Blick erkennbar. Veränderte Programmstände, gealterte Komponenten, unvollständige Dokumentation oder sporadische Kommunikationsfehler können dazu führen, dass Störungen immer wieder auftreten. Unser Ziel ist deshalb nicht nur, Ihre Anlage kurzfristig wieder zum Laufen zu bringen, sondern die Ursache nachvollziehbar einzugrenzen und dauerhaft zu stabilisieren.
Typische Einsatzfälle
- Unklare SPS-Fehler und intermittierende Störungen
- Wiederkehrende Anlagenstörungen ohne erkennbare Ursache
- Probleme nach Umbauten oder Softwareänderungen
- Instabile Abläufe im laufenden Betrieb
- Maschinenausfälle mit Produktionsstillstand
Unser Vorgehen
- Analyse des Fehlerzustands – remote oder vor Ort
- Prüfung von Programmen und elektrischen Zusammenhängen
- Wiederinbetriebnahme und Fehlerbeseitigung
- Gezielte Optimierungen zur Stabilisierung der Anlage
- Dokumentation der Maßnahmen
Remote oder vor Ort: Was ist sinnvoll?
Viele Störungen lassen sich per Fernzugriff schnell eingrenzen oder sogar vollständig beheben. Das gilt zum Beispiel bei Fehlern im SPS-Programm, falsch gesetzten Parametern, Problemen in der Visualisierung oder unklaren Zuständen einzelner Signale. Voraussetzung ist ein sicherer Fernwartungszugang zur Steuerung. Falls dieser noch nicht vorhanden ist, beraten wir Sie zur passenden Nachrüstung.
Bei Hardware-Defekten, Verdrahtungsfehlern, defekten Sensoren oder unklaren mechanisch-elektrischen Zusammenhängen ist ein Einsatz vor Ort oft sinnvoller. Häufig kombinieren wir beide Wege: Zunächst erfolgt eine erste Diagnose remote, anschließend ein gezielter Vor-Ort-Termin mit klarer Aufgabenstellung und – soweit planbar – passendem Material.
So vermeiden wir unnötige Stillstandszeiten und stellen sicher, dass der Einsatz nicht bei der Fehlersuche endet, sondern in einer belastbaren Lösung.
Typische Ursachen, die wir finden
Hinter wiederkehrenden Anlagenstörungen stecken selten Zufälle. In der Praxis zeigen sich häufig defekte oder driftende Sensoren, Wackelkontakte, gealterte Verdrahtung, verschmutzte Steckverbindungen oder Kommunikationsabbrüche zwischen Steuerung und Peripherie, zum Beispiel bei PROFINET-Teilnehmern.
Auch Softwarestände ohne saubere Dokumentation sind ein häufiger Auslöser. Nach Umbauten, Erweiterungen oder provisorischen Anpassungen ist oft nicht mehr eindeutig nachvollziehbar, welcher Programmstand aktuell ist und welche Änderung zu welchem Verhalten geführt hat. Hinzu kommen Fehler an Antrieben, Frequenzumrichtern, Bediengeräten oder Schnittstellen zu angrenzenden Anlagenbereichen.
Unsere Diagnose endet deshalb nicht bei der quittierten Fehlermeldung. Wir prüfen, warum der Fehler auftritt, welche Signale beteiligt sind und ob die Störung durch Programm, Elektrik, Hardware oder Prozessbedingungen verursacht wird.
Warum B&O Automation?
B&O Automation verbindet Erfahrung aus Sondermaschinenbau, Elektrotechnik, Steuerungsprogrammierung, Schaltschrankbau und Inbetriebnahme. Dadurch betrachten wir Störungen nicht isoliert aus Sicht der Software, sondern im Zusammenspiel der gesamten Anlage.
Unser Team arbeitet sich auch in fremde, historisch gewachsene Programme ein – strukturiert, nachvollziehbar und mit Blick auf den laufenden Betrieb. Änderungen werden nicht „irgendwo im Programm“ vorgenommen, sondern so dokumentiert, dass Ihr Instandhaltungsteam den Zustand danach nachvollziehen kann.
Auf Wunsch erhalten Sie nach der Behebung eine kurze technische Dokumentation der Änderung sowie eine Empfehlung, wie sich die Störung künftig vermeiden lässt. Das kann eine einzelne Programmkorrektur sein, eine Anpassung der Sensorik, eine Verbesserung der Dokumentation oder – bei älteren Anlagen – der erste Schritt in Richtung Steuerungsmodernisierung.
So läuft ein Störungseinsatz ab
- Kontakt & Ersteinschätzung: Sie schildern Anlage, Steuerung und Fehlerbild – telefonisch oder über das Kontaktformular. Wir melden uns schnellstmöglich zurück und stimmen die nächsten Schritte mit Ihnen ab.
- Diagnose: Je nach Situation erfolgt die Eingrenzung per Remote-Zugriff oder bei Ihnen vor Ort. Wir prüfen Programmzustände, Signale, Elektrik, Kommunikation und relevante Komponenten.
- Behebung: Die eigentliche Fehlerbehebung erfolgt in Abstimmung mit Ihrer Instandhaltung. Je nach Ursache passen wir Programme oder Parameter an, tauschen Komponenten oder unterstützen bei der elektrischen Fehlersuche.
- Absicherung: Nach der Behebung testen wir die Funktion, dokumentieren die Änderung und geben eine Empfehlung zur dauerhaften Stabilisierung der Anlage.
FAQ
Wie schnell können Sie bei einem Anlagenstillstand reagieren?
Das hängt von Auslastung, Standort und Art der Störung ab. Remote-Diagnosen sind häufig kurzfristig möglich, Vor-Ort-Einsätze stimmen wir individuell ab. Schildern Sie uns die Dringlichkeit – wir sagen Ihnen ehrlich, was machbar ist.
Helfen Sie auch, wenn die Anlage nicht von Ihnen programmiert wurde?
Ja. Viele Störungseinsätze betreffen Anlagen mit fremden oder historisch gewachsenen Programmen. Wir analysieren den vorhandenen Stand, grenzen die Ursache ein und dokumentieren unsere Änderungen.
Was kostet eine Störungsbehebung?
Das hängt vom Aufwand ab. Nach der Ersteinschätzung erhalten Sie eine transparente Einschätzung zu Vorgehen und voraussichtlichem Umfang. Abgerechnet wird nachvollziehbar nach Aufwand oder nach vorher vereinbarter Leistung.
Wir helfen schnell – remote oder vor Ort in ganz Deutschland. Kontaktieren Sie uns direkt unter 036949 124769.
Tritt eine Störung immer wieder auf, lohnt sich der Blick auf die Ursache: Mit einer systematischen Störungsanalyse und Anlagenoptimierung beseitigen wir wiederkehrende Fehler dauerhaft.
